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Der Schießsport

Der Schießsport im Bürgerschützen-u, Heimatverein

Während der NS-Zeit war der Schießsport Grundgedanke und Vorbedingung jeglicher Vereinsarbeit. Im Zuge der Gleichschaltung war er jedoch eindeutig eher militärisch akzentuiert.

Dies änderte sich nach dem Weltkrieg. Nunmehr stand das sportliche Vergleichsund Pokalschießen innerhalb des Vereins sowie mit den Nachbarvereinen im Vordergrund. Dreimal konnte in den 50iger Jahren der Stadtpokal errungen werden und ging damit in den Dörenther Besitz uDe- Die Aktiven, denen dieses Kunststück gelang, waren Berthold Schröer, Jose" Sackarndt, Walter Kruse, KarlHeinz te Poel, Gerhard und Werner Poggemann.
Während des Weltkrieges wurde auf dem Schießstand beim Gastwirt Ottmann geschossen, der allerdings kurz nach dem Weltkrieg abgebrochen wurde. Beim Gastwirt Berthold Schröer wurde ein neuer KK-Schießstand erbaut, auf dem dann geschossen wurde. Als dieser Schießstand auch einem Neubauvorhaben weichen mußte, fand man 1970 eine neue Heimstadt auf dem Schießstand der Sommerrodelbahn. Der damalige Schießwart Herbert Coersmeier baute eine neue erfolgreiche Leistungsgruppe auf, die mit ihm, Ludger und Clemens Poggemann, Heiner Schröer, Lorenz Berghaus, Horst Rüter, Dieter Bollacke und Arno Mikosch hervorragende Schützen aufwies. In dieser Zeit wurden auch 2 Kleinkalibergewehre sowie ein Luftgewehr seitens des Vereins angeschafft. Ab 1989 musste auf die Anlage Vogelsang in Riesenbeck ausgewichen werden, denn auf der Rodelbahn wurde der Schießstand ebenfalls einem Bauvorhaben geopfert. Mehrere Pokale aus dieser Zeit zeugen von der Zielgenauigkeit der Dörenther Aktiven. Mit Heiner Schröer (1987) und Rolf Lindemann (1996) stellten die Dörenther Schützenkönige jeweils den Stadtschützenkönig. 1982 wurde das Kordel- und Eichelschießen eingeführt. ' welches noch bis heute ein wesentlicher Bestandteil der schießsportlichen Aktivitäten ist.

Letztendlich muss man aber das Fehien eines eigenen Schießstandes für das Nachlassen des Interesses der männlichen Mitglieder am Schießsport verantwortlich machen. Trotz aller Bemühungen des regen heutigen Schießwartes Arno Mikosch fehlte es am Nachwuchs. In die Bresche sprang die 1980 gegründete Damenschießriege. Dieser schlossen sich die wenigen noch verbliebenen männnlichen Schützen an, so dass der Bürgerschützen- und Heimatverein heute mit einer aktiven gemischten Schieß riege aufwarten kann. (siehe auch nachfolgenden Bericht über die Damenschießriege)


Die Damenschießriege


Schießtermine